Kartendarstellung der AfD-Wahlergebnisse in der Stadt Jülich

Diese graphischen Darstellungen der AfD-Wahlergebnisse wurden freundlicherweise durch das sogenannte Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt erstellt. Sie sind im 2017 erschienenen Report ’17 enthalten. Leider fehlen die Bundestagswahlen 2013 und 2017 (letztere fanden erst nach Erscheinen des Reports statt, bislang gab es keine Fortsetzung). Neben den Darstellungen der Ergebnisse in Jülich wurden auch Karten für das Alte Stadtgebiet von Düren (d.h. Düren in den Grenzen von vor 1972) sowie für den kompletten Kreis Düren erstellt. Inhaltlich ergänzen die Darstellungen prima unsere Wahlanalyse vom Oktober 2017.  Zudem stellen wir auch detaillierte Zahlen für alle Ortsteile des Kreises Düren (dazu gehören auch die Stadtteile von Jülich) zur Verfügung.

Die Darstellungen umfassen lediglich die Kern- oder Innenstadt.  Die Außen-Stadtteile sind in der Darstellung der Kreis-Ergebnisse enthalten.

In Jülich war die AfD am 25. Mai 2014 nur bei der Europawahlen wählbar (4,7% sowohl in der Innenstadt als auch in Jülich insgesamt) , zu den Kommunalwahlen trat sie hier nicht an. Danach bestand die nächste Gelegenheit zur Landtagswahl am 14. Mai 2017 (5,7% in Jülich insgesamt, 6,5% in der Innenstadt). Hier gab es wie überall eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Europawahl. Die besten Ergebnisse in der Innenstadt von Jülich holte die AfD im Südwesten (südliches Heckfeld) und vor allem zur Landtagswahl dann auch im Stadtzentrum.  Beide Bezirke zeichnen sich durch einen überproportionalen Anteil an mehrgeschossigen Mietshäusern aus. Eher unterdurchschnittlich hingegen schnitt das dazwischen liegende und strukturell sehr ähnliche  nördliche Heckfeld (Bezirk 3) ab. Am unteren Ende liegen zudem auch der Nordwesten (Bezirke 7 und 8) sowie Lich-Steinstraß (Bezirk 5).

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